Der Fehler zeigt sich bei der Inbetriebnahme
Undicht bei der Druckprobe, eine vertauschte Leitung, ein falsch eingestelltes Ventil. Die Kolonne fährt ein zweites Mal hin, und diese Anfahrt zahlt Ihnen niemand.
Haustechnik
Vor dem ersten Einsatz sieht der Neue in Lektionen, wie Ihr erfahrener Monteur arbeitet, beantwortet Kontrollfragen und löst praktische Aufgaben, bei Bedarf in den Sprachen der Kolonne.

01 / Kommt Ihnen das bekannt vor?
Undicht bei der Druckprobe, eine vertauschte Leitung, ein falsch eingestelltes Ventil. Die Kolonne fährt ein zweites Mal hin, und diese Anfahrt zahlt Ihnen niemand.
Wie man einstellt, was vor der Inbetriebnahme zu prüfen ist und wie man an den Kunden übergibt, weiß er. Ohne ihn steht die Kolonne oder ruft ihn an.
Ein Fehler in der Haustechnik ist teuer, deshalb läuft der Neue lange als zweiter Mann mit und entscheidet nichts selbst.
Herstellerunterlagen und Normen liegen im Ordner. Wie es auf einer bestimmten Baustelle geht, erfährt der Neue trotzdem beim Obermonteur.
Die Sicherheitsunterweisung wurde mündlich erklärt und unterschrieben, verstanden haben sie nicht alle. Das merken Sie erst auf der Baustelle.
02 / Stellen
Wir beginnen mit der Stelle, an der ein Neuer am meisten kostet. Welche das bei Ihnen ist, zeigt die Diagnose.
Leitungsführung, Verbindungen, Druckprobe, Prüfung vor der Inbetriebnahme, typische Fehler von Neuen.
Arbeitsablauf, Kennzeichnung, Prüfung der Leitungen, Sicherheit bei Arbeiten an elektrischen Anlagen.
Montage von Luftkanälen und Geräten, Befestigung, Inbetriebnahme, Übergabe an den Kunden.
Diagnose beim Kunden vor Ort, Wartungsablauf, Gespräch mit dem Kunden, Arbeitsbericht.
Auf- und Abbau der Geräte, Verbrauchsmaterial, Arbeitssicherheit, Arbeit auf der Baustelle des Kunden.
Übernahme der Baustelle, Arbeitsverteilung, Qualitätskontrolle, Unterlagen für die Übergabe.
03 / So sieht es aus
So läuft ein Projekt für eine Stelle: die Methode und das erwartete Ergebnis. Umfang und Dauer nennen wir im Angebot, nach schriftlicher Klärung oder mit dem Einarbeitungsplan für eine Position.
Ein Projektleiter spricht mit dem Inhaber und einem erfahrenen Monteur: welches Ergebnis die Stelle liefert, wo Neue Fehler machen, was eine zweite Anfahrt kostet.
Die Arbeitssicherheit kommt als erster Lektionsblock. Das Video ersetzt die Unterweisung der Mitarbeiter vor Ort nicht, es bereitet sie vor. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Neue, dass er die Lektionen gesehen hat; die Unterweisung selbst führen Sie weiterhin durch.
Ein Kameramann filmt Vorbereitung, Montage und Demontage der Geräte, Verbrauchsmaterial und die Prüfung vor der Übergabe. Dazu kommen Kontrollfragen und praktische Aufgaben, bei Bedarf in den Sprachen der Kolonne.
Der Neue arbeitet die Lektionen in bezahlter Arbeitszeit durch und fährt mit dem Arbeitsablauf im Kopf zur Baustelle. An den Kontrollfragen sieht der Mentor früh, wo er noch unsicher ist.
Der Obermonteur wird seltener angerufen, es gibt weniger zweite Anfahrten wegen Fehlern von Neuen, und der Arbeitsablauf bleibt im Betrieb, wenn eine erfahrene Kraft geht.
04 / Warum nicht selbst
Einen Clip mit dem Handy drehen kann er. Die Stelle zerlegen, Lektionen schneiden und Kontrollfragen schreiben schafft er nicht.
Er prüft die Anlage routiniert und lässt aus, was für einen Neuen am wichtigsten ist. Der Projektleiter fragt nach, bis jeder Schritt sichtbar ist.
Sie beschleunigt Transkription, Übersetzung und Fragen zu den Lektionen. Wie Ihre Kolonne eine Anlage für die Inbetriebnahme vorbereitet, weiß sie nicht.
In der Dokumentation steht, was am Ende herauskommen soll. Wie man es auf Ihrer Baustelle macht, sieht man nur im Video mit Ihrem Monteur.
05 / FAQ
06 / Nächster Schritt
Beantworten Sie ein paar Fragen zu Ihrem Betrieb, den Stellen und der Einarbeitung. Wir antworten schriftlich und schlagen vor, mit welcher Arbeit Sie beginnen und welche Materialien nötig sind.
Frage 1 von 7